Seit neun Jahren boomt die deutsche Wirtschaft. Wir bilanzieren bei der Arbeitslosigkeit den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Fast 45 Millionen Erwerbstätige verzeichnen unsere Statistiker zum Jahreswechsel – ein viel zu still vermerkter Beschäftigungsrekord. Die Haushalte des Bundes, der Länder und Kommunen erwirtschafteten 2018 im fünften Jahr in Folge erfreuliche Überschüsse. 

Leider haben düstere Prophezeiungen derzeit eine ähnlich gute Konjunktur: Die Wachstumsprognosen werden leicht nach unten korrigiert, obwohl die tatsächlichen Auswirkungen der ungelösten Handelskriege und des noch völlig ungeregelten Brexits auf die deutsche Wirtschaft eigentlich noch gar nicht seriös abzuschätzen sind.
Die Pessimisten beherrschen seit Wochen mit täglichen Meldungen über eine lahmende Konjunktur – die bereits bis hin zu Rezessionswarnungen reichen – unsere öffentlichen Debatten. Skeptiker monieren, dass die besten Zeiten nun vorbei seien und Unternehmen in den Abgrund blickten.

Stabile Binnenkonjunktur

Reden wir doch unsere tatsächliche Wirtschaftsleistung nicht schlecht! Unsere Gesamtwirtschaft wächst, zugegeben, nur etwas langsamer. Blicken wir doch auch einmal auf die Branchen, die gute Bilanzen verzeichnen. Vergessen wir nicht: Unsere Binnenkonjunktur läuft unverändert gut. Eine Ära der besten Zukunftsinvestitionen erleben wir in der deutschen Baubranche, denn es gibt schlicht noch immer viel zu wenig Wohnraum.

Wer hierzulande in guten Metropollagen in Immobilien investiert hat, durfte sich im Vorjahr über einen Wertzuwachs von bis zu zehn Prozent erfreuen. Davon können Sparer auch in den nächsten Jahren nur träumen. Die Mieten in unseren Metropolen werden – natürlich abhängig von der Qualität der Wohnlage – noch weiter steigen, weil unverändert viel zu wenig gebaut wird.

Gute Rahmenbedingungen

Wir würden in unserem heimischen Bausektor in den nächsten Jahren sogar den Boom nochmals verstärken, wenn endlich der Fachkräftemangel in den Bauunternehmen gelöst würde. Wären zudem unsere Ämter und Behörden nicht personell unterbesetzt, würde das das Wachstum in der Baubranche nochmals beflügeln.

Auch unsere heimischen Rahmenbedingungen sind überaus positiv zu bewerten: Die Bauzinsen lagen – gegen alle Erwartungen – zum Jahresanfang 2019 niedriger als zum Jahresende 2018. Geld bleibt vorerst billig. Die Folge: Niedrige Zinsen erzeugen unverändert ein attraktives Investitionsklima. Ein Anzeichen dafür, dass die Bundesrepublik trotz vermehrter nationaler Alleingänge einen wirtschaftlichen Ruhepol bildet.

Verluste schreiben eher die Liebhaber des schnell verdienten Geldes. Statt Milliarden an den Börsen zu verspekulieren, sollten meiner Ansicht nach Anleger besser in weitaus sichere Immobilien hierzulande investieren. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus, der eingeleiteten Kurskorrekturen an Börsen, angesichts schwacher Staatsanleihen und der konjunkturell anfälligen Rohstoffpreise finden Anleger im deutschen Immobilienmarkt nicht nur solide Anlagemöglichkeiten, sondern auch ausgezeichnete Wertsteigerungen.

Immobilien im Aufwind

Immobilien bleiben in einer Zeit der Wohnungsnot in Deutschland im Aufwind. Dieser Trend wird sich meiner Einschätzung nach unverändert fortsetzen, solange, bis der Bedarf nach Wohnraum und Gewerbeflächen wirklich gedeckt ist. Das wird noch viele Jahre so sein. Deshalb mein Ratschlag: Die Chancen sollten genutzt werden. Investitionen in Immobilien sind auch im Jahr 2019 risikoarm und für den persönlichen Vermögensausbau lukrativ.

Als Spezialist für die Sanierung denkmalgeschützter Immobilien bietet die Prinz von Preussen Grundbesitz AG den Investoren noch einen zusätzlichen Gewinn: Da die Investitionen in die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude das zu besteuernde Einkommen vermindern, lässt sich die Tilgung der Darlehen durch die beachtlichen steuerlichen Vorteile erheblich beschleunigen.


(Kommentar von Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG)