Chancen und Risiken beim Immobilienkauf

Die vermietete Wohnung als Kapitalanlage – Chancen und Risiken

Datum: 04.06.2016 - Autor: wohnung-jetzt.de Online-Redaktion

 

 

Immobilien als Kapitalanlage - darauf sollten Sie achten!

Wichtige Erfolgsfaktoren für Anleger

Zinsen nahe dem Nullpunkt, mangelnde Anlagealternativen und die gute Berechenbarkeit lassen vermietete Immobilien für Kapitalanleger besonders attraktiv erscheinen. Doch nicht jedes Immobilieninvestment ist ein Selbstläufer. Daher soll Ihnen dieser Artikel eine Orientierungshilfe bieten.

Für wen ist die vermietete Wohnung als Kapitalanlage interessant?

Die Banken vergeben für den Erwerb einer Wohnung an Privatpersonen Kredite und akzeptieren dabei die anzuschaffende Wohnung als Sicherheit. Daher eignet sich eine vermietete Wohnung grundsätzlich besonders gut für den Vermögensaufbau. Denn der Kreditnehmer profitiert von der guten Finanzierbarkeit des Sachwertes und von den niedrigen Einstiegsvoraussetzungen bei der Kreditvergabe. Die aktuell niedrigen Darlehenszinsen ermöglichen zudem eine höhere Tilgung des Darlehens. Je höher die Tilgung, desto schneller ist das Darlehen abbezahlt und desto schneller ist die Immobilie schuldenfrei. Nach Ablauf der 10-jährigen Spekulationsfrist kann man die Wohnung nach der aktuell geltenden Steuergesetzgebung zudem steuerfrei veräußern.

Fazit: Wer Vermögensaufbau betreiben möchte oder für sein Alter vorsorgen möchte, für den ist eine Immobilie als Kapitalanlage attraktiv. Das niedrige Zinsumfeld ermöglicht zudem günstigere Zahlungsbedingungen.

Was sind wichtige Erfolgsfaktoren für Anleger?

"Im Einkauf liegt der Gewinn"

Heutzutage ist es wichtig, in Bezug auf Standort und Lage auf eine faire Bewertung zu achten.

Zwar können die meisten Anleger am eigenen Wohnort die Lagen und Preise noch recht gut beurteilen, allerdings bietet der eigene Wohnort meist auch nur begrenzte Anlagemöglichkeiten. Grundsätzlich sollte man als Anleger nur an Standorten, die langfristig Perspektiven für eine Wertentwicklung bieten und über ein ausreichendes Mieterpotential verfügen investieren. Dort lassen sich auch die Preise anhand von Preisspiegeln und Erfahrungswerten sowie über Angebotsvergleiche am ehesten beurteilen.

Machen Sie nicht den Fehler, verschiedene Standorte bundesweit zu vergleichen. Denn auch die Immobilienmärkte sind inzwischen sehr effizient darin geworden, die lokale Kaufkraft, Ungleichgewichte bei Angebot und Nachfrage und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzupreisen.

So gilt vielen Marktteilnehmern eine Wohnung in München als "sichere Bank". Hier sind die Preise in der Vergangenheit stark gestiegen und die Mieten sind entsprechend hoch. Dennoch sind Anleger bereit, hier zu erwerben, da der Markt als ausgesprochen robust gilt und ein Weiterverkauf einer Wohnung als problemlos eingestuft wird. In zahlreichen Städten in Ostdeutschland wie z.B. in Leipzig und Dresden gab es in der Vergangenheit noch ein Wohnungsüberangebot. Dies wurde durch Rückbau und Strukturierungsmaßnahmen inzwischen abgebaut. Auch hier sind in den letzten Jahren Mieten und Preise gestiegen. Auch weitere wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie Arbeitsplatzangebot und Einkommen haben sich in den letzten Jahren in Leipzig und Dresden verbessert. Manche Städte wie z.B. Berlin profitieren zudem von nachhaltigen Investitionstätigkeiten und Zuzug. Alles Faktoren, die sich positiv auf Mieten und Immobilienpreise auswirken. Die Immobilienmärkte haben dort darauf entsprechend reagiert.